Karfreitag 10.4.09 / Dortmund > "Bär"celona
Gäähn, Nico ist schon kurz vor 7 Uhr wach, tut das Not? Um 8 Uhr kann sie nix mehr halten, sie geht duschen und dann zur Bank, gestern vergessen Geld zu holen, außerdem versucht sie Brötchen für's Frühstück aufzutreiben, schließlich ist das am Karfreitag gar nicht so easy. Am Bahnhof wird sie fündig, Frühstück ist gerettet! Es ist strahlend blauer Himmel und 22 °C, die wärmsten Ostern seit 9 Jahren sind für Deutschland angesagt, das wäre perfekt um den Teakholztisch im Garten zu schrubben, aber nein, wir fliegen ja einmal in den Süden zu Ostern, statt auf die Britischen Inseln und was ist??? 13 °C und Regen sind für Barcelona über Ostern angesagt. Irgendwie hatte ich das ja andersrum erwartet... ich mag nicht Fußball im Regen schauen, will kein nasses Fell.
Jetzt sitzen wir hier am Flughafen Dortmund rum und warten auf den Beginn des Boardings.
Die Maschine mit der wir fliegen kommt etwa ne halbe Stunde zu spät aus Budapest hier an, also verzögert sich auch unser Flug, aber was soll's wir haben ja heute keine festen Termine. Wahrend des Fluges hören wir gemeinsam mit einem mp3 player Musi, gar nicht so einfach so zu viert mit 2 Ohrstöpseln... gegen 17 Uhr landen wir dann endlich in "Bär"celona und trödeln offenbar auf dem Weg zur Gepäckausgabe so lange herum, dass das Band schon wieder steht und unser Koffer einsam darum herumliegt und auf uns wartet, also sooo schnell war unser Gepäck noch nie. Nico versucht brav, wie in den Anreiseinformationen der Pension vermerkt die Telefonnummer zu erreichen, hm kein Anschluss unter dieser Nummer? Wir nehmen erst mal ein Taxi zur angegebenen Adresse, Micha versucht unterwegs durch Werbeplakate die Vorwahl von Barcelona zu ermitteln, weil er die angegebene Nummer für falsch ist, sie kommt ihm zu lang vor und er überredet Nico, nur den zweiten Teil der Nummer zu wählen, hm, jetzt Freizeichen und dann Faxpiepsen. Das klingt doch schon mal besser als kein Anschluss. Naja als wir an der Haustür klingeln, meldet sich sofort der Besitzer und hilft uns mit dem Gepäck. Nach der freundlichen Einweisung machen wir uns auch schon wieder auf, Nico hat Hunger. Wir laufen die Ramblas entlang zum Hard Rock Café.
Karfreitagsprozession auf den Ramblas
Im HRC bekommen sofort einen Tisch und ordern erst mal Bier und Futter. Da die HRC bis auf die Biersorten auf der Welt immer gleich sind, fühlen wir uns auch sofort heimisch.
Ich weiß gar nicht, warum Micha uns nichts mehr von seinem Bier abgeben mag...???
Gegen 20 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Messegelände zur Font Magica. Wahre Menschenmassen drängen sich hier, um die Vorstellung aus Wasser, Licht und Musik zu genießen.
Den Rückweg wollen N+M pfotenlahm nicht zu Fuß, sondern mit der U-Bahn antreten, schließlich soll ja die nächsten Tage auch noch viel gelaufen werden und die Station Drassanes, wo wir jetzt aussteigen, ist fast vor unserer Haustür. Wir schauen noch was fern, nachdem Micha die deutschen Sender ausfindig gemacht hat und Nico surft noch ne Runde im Netz.