Freitag 19.11.10 / Ho Chi Minh Stadt (Saigon)
Wir nehmen den AIDA Transfer und fahren morgens ins Zentrum, brav absolvieren wir die touristischen Ziele: Markt, Kirche Notre Dame, Palast... Hard Rock Cafe.
Garnelen über Garnelen.
Notre Dame
Als das wichtigste Erlebnis gelte es, eigenständig in Saigon die Strasse zu überqueren, hatte der Lektor bei seinem Vortrag vor einigen Tagen gesagt und wirklich es gehört etwas Mut dazu, einfach in die nicht stoppende Masse zu gehen. Die Mopeds fahren tatsächlich immer hinter einem vorbei und wenn sie vor einen wollen, dann wird gehupt, was man allerdings gar nicht darf, ist stehen bleiben, dann entfleuchte uns auch ein "Hilfe!!!"
Am Palast mit höherem Touristenaufkommen, gibt es Polizisten(?) die uns sozusagen bei der Hand nehmen und uns über die Strasse geleiten... was es nicht alles gibt.
Palast...
Bevor wir zurück zum Hafen fahren stoppen wir noch auf der Dachterasse des Hotel Rex und probieren einen landestypischen Kaffee, der direkt in die Tasse gefiltert wird, sehr ölig ist und mit einer Milch gesüßt wird, die so etwas wie bei uns Milchmädchen in der Tube ist. Muß man mal probiert haben finden N und ich, die Herren testen allerdings lieber das landestypische Bier.
Schwitzen gilt hier übrigens als ein Zeichen der Schwäche... wir sind heute alle sehr schwach.
Bei dem Anblick kann man bestimmt auch ganz schwach werden, wenn man Elektriker ist...
Gut, dass wir den frühen Transfer genommen haben, als wir wieder an Bord sind, öffnet der Himmel die Schleusen und wir verbringen den Nachmittag am Pooldeck unterm Dach mit ca 10cm Wasserstand auf dem Deck. Das Auslaufen genießen wir alleine am Bug, denn es schüttet noch immer, also lassen wir eine alte Tradition das Auslaufen im Whirlpool wieder aufleben, diesmal am Bug, denn nass sind wir ja eh schon. Die Herren organisieren freundlicherweise die Getränke und wir genießen so die lange Strecke auf dem Fluß.